Am 07. März 2026 fand in Poysdorf eine Katastrophenhilfsdienst-Übung (KHD) statt. Übungsannahme war ein schweres Gewitter, das in der Region sowohl Windbruch als auch einen anschließenden Wald- bzw. Vegetationsbrand verursacht hatte. Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit innerhalb des KHD-Zuges sowie mit dem Sonderdienst Waldbrand zu trainieren.
Im Übungsszenario mussten zunächst zahlreiche durch den Sturm beschädigte und umgestürzte Bäume beseitigt werden, um die betroffenen Waldwege wieder passierbar zu machen. Parallel dazu wurden gemeinsam mit dem Sonderdienst Waldbrand die Möglichkeiten zur Bekämpfung eines Vegetationsbrandes trainiert. Dabei stand vor allem das koordinierte Vorgehen der verschiedenen Einheiten im Mittelpunkt.
Zwei Mitglieder aus Drasenhofen standen gemeinsam mit weiteren Feuerwehrmitgliedern aus der Gemeinde im Einsatz. Sie waren mit dem Rüstlöschfahrzeug Kleinschweinbarth Teil des eingesetzten KHD-Zuges und unterstützten sowohl bei der Beseitigung der Sturmschäden als auch bei der Brandbekämpfung.
Insgesamt nahmen an der Übung 12 Fahrzeuge mit 55 Feuerwehrmitgliedern teil. Durch die realitätsnahe Übungsdarstellung konnten wichtige Abläufe geprobt und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Einheiten weiter gefestigt werden.
Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Organisation innerhalb der Gemeinde Drasenhofen. Die KHD-Einheit in der Gemeinde Drasenhofen wird aus Mitgliedern aller vier Feuerwehren der Gemeinde zusammengestellt. Dadurch ist sichergestellt, dass auch bei Katastrophenhilfseinsätzen in anderen Regionen weiterhin ausreichend Einsatzkräfte in der Gemeinde verfügbar bleiben. So kann die Einsatzbereitschaft in der Gemeinde Drasenhofen aufrechterhalten werden, während gleichzeitig Unterstützung bei größeren Schadenslagen außerhalb der Gemeinde geleistet wird.