Am 18. Oktober 2025 übten die Freiwilligen Feuerwehren Kleinschweinbarth, Steinebrunn, Stützenhofen, Guttenbrunn und Drasenhofen gemeinsam den Ernstfall. In einem Industriebetrieb geriet eine Lagerhalle inklusive Lackiererei in Brand, wobei fünf Mitarbeiter den betroffenen Bereich nicht rechtzeitig verlassen konnten und in Lebensgefahr schwebten.
Wie im Alarmplan vorgesehen, wurden alle vier Feuerwehren der Gemeinde Drasenhofen alarmiert und rückten mit neun Einsatzfahrzeugen und über 50 Einsatzkräften zum Übungseinsatz aus. Sofort wurden mehrere Atemschutztrupps zur Menschenrettung in das Gebäude geschickt. Die vermissten Personen konnten im Innenangriff gerettet und lebensrettende Sofortmaßnahmen eingeleitet werden. Parallel dazu wurde ein umfassender Löschangriff mit insgesamt fünf Löschfahrzeugen, einschließlich mehrerer Zubringerleitungen, aufgebaut.
Die Rettung zweier vermisster Personen gestaltete sich besonders schwierig:
Eine Person war in einer Zwangslage eingeklemmt und musste unter Atemschutz mit hydraulischem Rettungsgerät befreit werden. Eine weitere bewusstlose Person befand sich auf einem rund acht Meter hohen Wartungspodest – ihre Rettung war nur mit einer Korbschleiftrage möglich.
Bei der Nachbesprechung betonten Bürgermeister Horst Frank, Abschnittsfeuerwehrkommandant Harald Schreiber, Unterabschnittskommandant Bernhard Böck und Einsatzleiter Werner Kräutler die große Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren.
Wir bedanken uns herzlich bei der Firma Fuhrmann für die Möglichkeit ihr Objekt beüben zu dürfen – ebenso bei allen eingesetzten Kräften für ihren engagierten und professionellen Einsatz!