Hilfe kennt keine Grenzen - mehrfache Menschenrettung auf der A5

In den Morgenstunden des 3. Juli 2025 wurde ein Großaufgebot an Einsatzkräften zu einem Frontalzusammenstoß zwischen einem LKW und einem PKW alarmiert. Aufgrund der Grenznähe wurde der Notruf von der tschechischen Feuerwehrleitstelle entgegengenommen, worauf sofort mehrere Hilfeleistungsfahrzeuge und Rettungsfahrzeuge aus Tschechien Richtung A5 entsandt wurden. Gleichzeitig wurde der Einsatz an die österreichischen Leitstellen übermittelt, worauf die Rettungskette in Österreich in Gang gesetzt wurde und die Feuerwehren Drasenhofen, Poysdorf und Steinebrunn sowie mehrere Rettungsfahrzeuge vom Roten Kreuz und mehrere Polizeieinheiten alarmiert wurden.

Menschenrettung: Durch die Feuerwehr Drasenhofen wurden gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr Mikulov zwei Personen aus einem massiv deformierten PKW und einem liegenden LKW befreit und anschließend an die Rettungsdienste aus Tschechien und Österreich übergeben. Nach der erfolgreichen Menschenrettung und Erstversorgung von drei verletzten Personen konnte die tschechische Berufsfeuerwehr wieder abrücken.

Bergung und Totalsperre der A5: Durch die Feuerwehren aus Drasenhofen, Poysdorf und Steinebrunn wurde gemeinsam mit einem örtlich ansässigen Bergungsunternehmen die schwierige Bergung des mit Glas beladenen liegenden LKW und des PKW gestartet. Mit zwei schweren Bergefahrzeugen, drei Hilfeleistungsfahrzeugen, einem Wechselladefahrzeug, einem Teleskoplader und einem schweren Rüstfahrzeug wurden die Fahrzeuge geborgen. Bei fast 35 grad wurden die Gläser unter enormer körperlichen Belastung durch die Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen von der Autobahn geschaufelt.

Die Nordautobahn musste für mehrere Stunden gesperrt werden. Daraufhin wurde eine Umleitung durch Drasenhofen eingerichtet.

Wir bedanken uns bei allen Einsatzkräften aus Tschechien und Österreich für die gute grenzüberschreitende Zusammenarbeit!