In den vergangenen Tagen trafen sich Feuerwehrvertreter aus Österreich und Tschechien im rund 300 km entfernten Zadov in Südböhmen und stellten die Weichen für die künftige grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Feuerwehren. Dies erfolgt im Rahmen eines EU-Interreg-Projekts, an dem das Land Niederösterreich, der niederösterreichische und oberösterreichische Landesfeuerwehrverband, das tschechische Innenministerium sowie der südmährische und der südböhmische Feuerwehrverband teilnehmen. Mitglied der Fachgruppe aus Niederösterreich war auch unser Feuerwehrkommandant HBI Aaron Kribbl, der die Erfahrungen und Erkenntnisse aus den vergangenen grenzüberschreitenden Einsätzen in das Projekt einfließen lässt.
Das EU-Interreg-Projekt „FirefightersCoop“ soll die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Tschechien und Österreich verbessern, um auf zunehmende Krisen wie Hochwasser, Brände, Naturkatastrophen und Großschadensereignissen schneller und koordinierter reagieren zu können. Dazu werden rechtliche, organisatorische und administrative Hindernisse analysiert und abgebaut sowie ein langfristiger Kooperationsrahmen geschaffen. Das Projekt umfasst die rechtliche und technische Abstimmung der Einsatzsysteme sowie die praktische Zusammenarbeit durch gemeinsame Planung, Erfahrungsaustausch und Übungen. Dadurch profitieren Einsatzkräfte und Behörden von klaren Regeln und effizienteren Abläufen, während die Bevölkerung durch höhere Sicherheit und schnellere Hilfe geschützt wird.
Wir sind stolz, Teil dieses Meilensteins für eine weitere Optimierung der Versorgung in der Grenzregion zu sein! Unter dem Motto „Hilfe kennt keine Grenzen“ werden wir auch künftig die grenzüberschreitende Zusammenarbeit vorantreiben und die Freundschaft zu unseren tschechischen Kollegen weiter ausbauen.